Dienstag, 24. Januar 2012

Du hast recht!

Ist das nicht ein gutes Gefühl - „recht zu haben“? Die eigene "Intelligenz" präsentierend, sich gegen den oder die Anderen durchgesetzt zu haben. Du hast recht!

Mit allem, was Du sagst, hast Du recht. Denn ansonsten würdest Du es nicht sagen. Dein Recht basiert auf Deinen bisherigen Erfahrungen und Deinem bisherigen Wissen. Das bedeutet, keinem Menschen ist es möglich objektiv zu sein. Denn die Objektivität entsteht und wird bewertet durch das Subjekt, durch Dich.

 Deine Wahrnehmung einer bestimmten Gegebenheit unterscheidet sich von der Wahrnehmung aller anderen Menschen. Deshalb reden Menschen "aneinander vorbei". Sie verstehen zwar inhaltlich, was gemeint ist, geben dem Kontext je nach ihrem Wissen und ihrer Erfahrung aber eine unterschiedliche Bedeutung.
Deshalb können zwei Menschen dasselbe sehen und es ganz unterschiedlich wahrnehmen. Wie im Post "Worauf liegt dein Fokus" beschrieben, nimmst Du, wie jeder andere, Deine Umwelt durch Deine Brille wahr.
Darin liegt auch begründet, dass Du immer recht hast. Aus Deiner Sicht, da ist der Haken, Dein Gegenüber hat genauso recht. Dabei geht es nicht um eine Kompromisslösung im Einzelnen, sondern um eine Lösung für das Problem. Denn recht zu haben im alten Sinne bedeutet auch immer, dass jemand unrecht hat. Es schafft eine Distanz zwischen zwei Parteien, die, die im vermeintlichen Recht sind, und die, die im Unrecht sind. Das Gefühl, nicht im Recht zu sein, schwächt, es macht traurig oder vielleicht wütend. Diese negativen Gefühle werden dann in den nächsten Streit ums Recht mitgetragen und am Ende verlieren beide, egal, wer recht hat oder nicht.

Der neue Weg wäre, sich weniger die Frage um Recht oder Unrecht zu stellen, sondern zuerst einmal Erfahrung und Wissen abzugleichen. Bei diesem Austausch können beide Positionen die andere Sichtweise kennenlernen und den Entscheidungsvorgang vielleicht besser nachvollziehen. Am Ende bleiben vielleicht unterschiedliche Meinungen, aber jeder behält  "recht" und fühlt sich dabei gut.

Samstag, 21. Januar 2012

Es gibt nur eine Sache die Du "musst"....

"Ich muss noch kurz auf die Post.", "Tut mir leid, aber ich muss jetzt wirklich weiter"
Diese und andere Phrasen sind Dir sicherlich bekannt. Vielleicht verwendest Du sie jeden Tag oder bekommst sie immer wieder zu hören. Das Buch: "Das Prinzip der Selbstverantwortung" hat mich auf diese wunderbare Idee aufmerksam gemacht.

Gibt es eine Macht, die Dir vorschreibt irgendwas zu "müssen"? Ist nicht jeder von uns ein freies Wesen? Wird dieses Recht der Selbstbestimmung nicht sogar im Grundgesetz festgeschrieben? Und doch scheint sich eine Macht immer größere Teile Deines Tages unter den Nagel zu reißen.
Du scheinst mehr zu müssen als zu wollen. Du musst: lernen, arbeiten, putzen, Dich um dies und jenes kümmern. Doch wer sagt, dass "Du" all diese Dinge tun musst? Bist Du nicht selbst für all das verantwortlich? Dein "Ich" mag jetzt vielleicht aufschreien und behaupten, es "muss" doch sein. Wenn Du jedoch einen Moment darüber nachdenkst, wird Dir klar, dass alles in Deiner Entscheidung liegt. Du "musst" all diese Dinge nicht tun, Du hast die Wahl.

Eine teuflische Wahl, in jeder Sekunde kannst Du Dich dafür oder dagegen entscheiden. In Wahrheit sind einzig und allein die Konsequenzen dieser Wahl entscheidend. Wenn Du nicht lernst, schneidest Du schlechter in der Prüfung ab, wenn Du nicht arbeiten gehst, bekommst Du kein Geld...

Eben deshalb entscheidest Du Dich dafür Dinge zu tun. Dies hat nichts mit "müssen" zu tun, sondern etwas mit wollen oder nicht wollen. In dem Moment, in dem Du diese Wahrheit anerkennst, wirst Du Entscheidungen anders treffen. Du willst arbeiten, Du willst lernen, eben weil Du auch die Konsequenzen aus diesem Verhalten für Dich beanspruchst.

Es ist immer Deine eigene Entscheidung bei allem, was Du in jeder Sekunde tust, Du wolltest es bis hierher so machen und dieses Prinzip lässt sich auf das ganze Leben anwenden. Erkenne diese neue Entscheidungsfreiheit wieder für Dich an und schiebe sie nicht auf andere Faktoren ab, denn auch Deine Mitmenschen kannst Du wählen und abwählen.

Es gibt genau eine Ausnahme, in der wir nicht die Fäden für die Entscheidung in der Hand halten, und das ist der Tod. Denn sterben müssen wir. Alles andere willst Du.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Unsere Helfer die Vorurteile

Keiner gibts gerne zu, aber jeder hat sie - Vorurteile. Ich meine sogar, wir brauchen sie, denn ohne sie wären wir jeden Tag aufs Neue überfordert. Denn ist ein Vorurteil nicht nur eine Erfahrung, die wir aus der Erinnerung auf eine Situation anwenden? 
Jeder von uns hat zum Beispiel das "Vorurteil", dass eine Herdplatte heiß ist. Entweder aus einer schmerzlichen Erfahrung heraus oder aber aus der Beschreibung anderer. Dieses Vorurteil hilft uns jeden Tag dabei richtig mit dieser umzugehen. Wenn wir nicht eine Menge dieser Vorurteile hätten, wäre es unmöglich, sich auf dieser Welt zurecht zu finden.

Doch genauso wie bei Gegenständen verhält es sich auch bei Menschen. Wir kommen nicht ohne Vorurteile aus. Aus evolutionärer Sicht machen Vorurteile mehr als Sinn. In Gefahrensituationen mussten unsere Vorfahren schließlich blitzschnell entscheiden: Freund oder Feind. Diese Fähigkeit hat dazu beigetragen, dass die Menschheit überlebte.
Heute scheint es nicht mehr soviel Sinn zu machen, jeder will schließlich offen sein. Offen für andere Kulturen, offen für Menschen anderer Herkunft und offen für Neues. Doch unser Gehirn ist noch nicht soweit. Selbst wer sich bewusst als offen einstuft, hat unterbewusste Vorurteile.

Dabei verhält es sich im Grunde ähnlich wie beim Pepsi/ Cola -Test. Blindtester geben zum Großteil an, dass ihnen Pepsi besser schmeckt, wohingegen wenn die Verpackung gezeigt wird Coca Cola besser abschneidet.

Ähnliches passiert mit Menschen. Große Menschen werden beispielsweise gemeinhin als kompetenter eingestuft als kleine und das passiert alles ohne unseren Verstand.  Interessant ist, dass nach der Entscheidung der Verstand nur noch dafür zuständig ist rationale Begründungen für diese Entscheidung zu finden. Damit generiert er das Gefühl, die Entscheidung bewusst getroffen zu haben, in Wirklichkeit ist sie aber schon längst gefallen.
 
Eine Methode wäre sein Unterbewusstsein umzuprogrammieren, es sozusagen mit neuen Vorurteilen zu füttern. Menschen, die sich also zum Beispiel viel mit dem Gedanken beschäftigen, dass kleine Menschen intelligenter, besser,  teamfähiger sind, werden nach einiger Zeit ein neues Vorurteil bilden, welches ebenso ohne das bewusste Wissen angewendet wird. Was mir aber auch nicht sinnvoll erscheint, denn so wird auch keine bessere Entscheidung getroffen.
Als einzige Möglichkeit, ein "fast" komplett vorurteilsfreies Urteil zu bilden, bleibt also nur der Blindtest, bei welchem die Aufmerksamkeit allein auf der zu bewertenden Tatsache/Person liegt. Ansonsten neigt das Unterbewustsein, wie oben beschrieben, dazu die Verpackung mit zu kaufen.
Natürlich zählt zu den „Verpackungen“ einer Person nicht nur das Aussehen. Die meisten Menschen nutzen jedoch die visuelle Repräsentation am stärksten, weshalb diese auch den größten Einfluss auf ein Vorurteil hat.

Letztendlich bleibt in der Praxis also nichts anderes übrig, als auf sein Unterbwusstsein zu vertrauen. Es macht aber trotzdem Sinn, gerade wenn auf den ersten Blick jemand unsympathisch erscheint, sich in Gedanken an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit nochmal zu fragen: „Warum?“

Montag, 16. Januar 2012

Worauf liegt Dein Fokus

Jeder von uns läuft täglich mit einer Filter-Brille durch die Welt, bei den einen ist es die berühmte rosarote Brille, bei den anderen eine graugetönte.

Die, die zur grauen Tönung neigen, sind die Nörgler und Pessimisten. Alles ist schlecht, und es wird auch erst recht nicht besser. Doch worauf liegt ihr Fokus?
Ihr Fokus liegt der Natur gemäß auf dem Negativen. Diese Personen zeichnen sich dadurch aus, dass sie über Krankheiten, Armut und eine schlechte Zukunft reden. Das Interessante hierbei ist, dass bei diesen Menschen statistisch nachweisbar auch eben jenes eintritt. Sie erleiden häufiger Herzinfarkte und gehören meistens nicht zu den Wohlhabendsten. Ganz zu schweigen davon, dass sie sich selbst auch nicht glücklicher machen.

Bei den Optimisten hingegen liegt der Fokus auf dem Positiven. Durch ihr Wesen machen sie sich selbst und andere glücklich. Sie bewegen die Welt, weil sie an die Zukunft glauben. Sie gestalten ihre Zukunft aktiv, sie haben erkannt, dass sie den Schlüssel zur Veränderung selbst in der Hand halten. Es gelingt ihnen durch ihren Fokus, das Schöne im Leben zu erkennen und eben dieses als Kreislauf für noch mehr gute Gefühle zu nutzen.

Natürlich kennst Du auch "die schlechten Tage", an denen Du anscheinend schon mit der grauen Brille aufstehst. Einen kleiner Auslöser am Morgen und der ganze Tag ist im Eimer. Doch wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, ist es nicht der Tag, der schlecht läuft, sondern Du entscheidest Dich dafür. 
Der kleine Auslöser wird als böses Omen gesehen und bewusst oder unbewusst suchst Du dann nach weiteren schlechten Dingen, die Dich in Deiner Annahme stärken.

Die gute Nachricht ist, dass Du Dich jede Minute, ja jede Sekunde entscheiden kannst, damit aufzuhören. Du kannst in jedem Moment gute Gefühle herstellen, indem Du Dir Gedanken über vergangene Erfolge oder glückliche Situationen machst, indem Du über die positive Seite der Medaille nachdenkst. 

Mit ein bisschen Übung liegt der Fokus dann auf den guten Dingen des Lebens und wie durch Anziehung wirst Du weitere Dinge finden, die Dich fröhlich stimmen. 
Denn es dreht sich nur darum, für welche Tönung Du Dich entscheidest.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Spieglein, Spieglein ….

Der Mensch ist, wie ich hier schon öfters erwähnt habe, ein Gewohnheitstier. Gewohntes oder Ähnliches ist uns sympathisch, wohingegen uns Neues oft Angst macht und ein Gefühl der Ungewissheit auslöst.

Dies kannst Du gezielt zum Aufbauen einer Beziehung oder eines Gesprächs nutzen. Du kennst sicherlich die Situation, wenn Du lächelst und damit Deinem Gegenüber auch ein Lächeln aufs Gesicht zauberst. Das Zauberwort heißt  „spiegeln“. In unserem Gehirn sind dafür die so genannten „Spiegelneuronen“ zuständig. Diese lösen beim Betrachten eines beispielsweise lächelnden Menschen ähnliche Gefühle aus und bringen Dich dann auch zum Lächeln . Ebenso sind sie dafür zuständig, dass Du Dich in die Gefühle anderer Menschen hineinversetzen und diese mitempfinden kannst.

 

Eine gute Übung, sich diese Gabe bewusst zu machen, ist es, mit einem Lächeln (auch mit den Augen) durch die Straße zu laufen,  Blickkontakt zu Passanten aufzunehmen und ihre Reaktion zu sehen.  

Bei Beziehungs- oder Gesprächsaufbau hilft das Spiegeln durch eine ähnliche Körperhaltung und Wortwahl auf dieselbe „Wellenlänge“ zu kommen. 

Einem sehr traurigen Menschen mit einem offenen Lächeln zu begegnen, wäre  zum Beispiel kontraproduktiv, da sein Gefühl weit von einem Lächeln entfernt ist. Ihn gilt es dort „abzuholen“, also ebenfalls eine sorgenvollere Körperhaltung einzunehmen. Wenn eine Beziehung hergestellt ist, kannst Du durch Änderung Deiner Haltung versuchen ihn hin zu einem positiveren Gefühl mitzunehmen.


Die Kunst dabei ist, den anderen nicht nachzuahmen, sondern das Spiegeln auf eine authentische Art und Weise anzuwenden. Im Normalfall übernehmen das sowieso unsere oben genannten Spiegelneuronen. Wenn Du Dir dies jedoch bewusst machst, kannst Du vielleicht noch besser reagieren. Du kannst, wie beschrieben, Deinen Mitmenschen helfen in einen positiveren State zu kommen und wirst sympathischer von eben diesen wahrgenommen.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Zertifikatewahn

Bei meinem letzten Zahnarztbesuch hatte ich die Möglichkeit im Wartezimmer einen interessanten Artikel über den Zeugnis- und Abschlusswahn in Deutschland zu lesen. Der Autor sprach mir aus der Seele.

Für beinahe alles in unserer Welt werden Zeugnisse, Anerkennungen oder Zertifizierungen benötigt. Dies hat den vermeintlichen Vorteil, dass die "Katze nicht im Sack gekauft werden muss". Doch was sagen all diese Urkunden aus?  In einer Zeit, in der Wissen innerhalb Sekunden auf dem Smartphone verfügbar ist. Wie schon Lothar Schmidt 1966 festgestellt hatte: "Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man gelernt hat." Die heutige Bildungsgesellschaft lernt sehr viel und erinnert sich nach Prüfungen an immer weniger. Selbst Professoren haben die Einstellung gewonnen, dass ihr wichtigstes Ziel nicht die Vorbereitung auf das (Berufs-)Leben ist, sondern die Vorbereitung auf ein Examen. Wieviel von dem Wissen danach angewandt oder gebraucht wird, spielt eine untergeordnete Rolle.

Das Paradoxum hat damit aber kein Ende. Erfahrung wird sogar schlechter als eine Zertifizierung angesehen. Wie im Artikel beschrieben, ist es einer mehrfachen Mutter nicht ohne zusätzliche theoretische Ausbildung erlaubt, Tagesmutter zu sein. Wo führt diese Bürokratie hin?
Ich finde, wir sollten der Praxisnähe und Erfahrung wieder den Respekt zollen, den sie verdient. Es muss nicht immer ein Studium sein. "Echtes Wissen", gemischt mit dem Mut, etwas bewegen zu wollen, sind das, was wir wieder brauchen. Dies soll keinenfalls eine Aufforderung sein sich nicht mehr weiterzubilden. Ganz im Gegenteil ist es ein Aufruf wieder zu lernen, aber etwas Sinnvolles. Etwas, das zur persönlichen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung beiträgt. Der Erfindergeist von Steve Jobs, Bill Gates oder Albert Einstein, die alle keinen akademischen Abschluss hatten, aber ihr ganzes Leben lernten, wird in unserer Gesellschaft benötigt wie nie zuvor.

Montag, 2. Januar 2012

2012 Das Jahr der Verantwortung

Das Jahr 2012 ist laut chinesischer Astrologie das Jahr des Drachen. Ein Jahr voller Veränderung. In meiner Überschrift behaupte ich aber, es wird ein Jahr, in dem es gilt Verantwortung zu übernehmen. Ein Jahr, in dem jeder seine Entscheidungen eigenverantwortlich und durchdacht treffen muss.
Es ist niemandem geholfen, wenn über die Gier der Manager oder Banker geschimpft wird, sich über die Unfähigkeit der Politik ausgelassen oder Mitleid mit verhungernden Menschen auf der ganzen Welt vorgeheuchelt wird. In keinem Zeitalter zuvor hatte jeder Bürger soviel Macht. Diese Macht kann er entweder verantwortungsvoll verwenden oder aber die Verantwortung abschieben. In der Vergangenheit haben die allermeisten Verantwortung abgeschoben, an der Krise 2008 waren die Banken schuld, an der Eurokrise die Griechen, an der Armut in der dritten Welt die Rohstoffspekulanten. Mit diesen Schuldigen lebt es sich leicht, das Gewissen ist rein und das Leben läuft nach dem Motto: "Ich fresse, was mir vorgeworfen wird".

Ich hoffe, 2012 greifst Du Dir an die eigene Nase, hinterfragst Dein Verhalten und gehst verantwortungsvoll mit Deiner Macht um. Die Macht übst Du jeden Tag in Deiner Rolle als Konsument aus.Als Bürger hast Du Einfluss auf die großen Ereignisse in dieser Welt.
In der Rolle des Konsumenten kaufst bzw. verbrauchst Du jeden Tag Rohstoffe oder Güter. Mit der Entscheidung für ein bestimmtes Produkt, entscheidest Du Dich auch direkt für Kinderarbeit, für Armut in der dritten Welt, für das Aussterben der örtlichen Einkaufsstruktur oder dagegen. Wir Deutschen sind beispielsweise Vize-Weltmeister im Schokolade essen. Zwei der begehrtesten Sorten sind Milka und Ritter Sport. Bei beiden Schokoladenherstellern liegt der Anteil von fair gehandeltem Kakao unter 10%. Das heißt, dass in 90% dieser Schokolade Kakao steckt, der unter anderem von Kindern unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert wurde. Mit dem Kauf dieser Schokolade werden also konkret diese Entwicklungen unterstützt. 
Als Bürger haben alle in der westlichen Welt verschiedene Rechte und Pflichten. Die gilt es wieder in Anspruch zu nehmen. Über das aktive und passive Wahlrecht hat jeder die Möglichkeit sich in das politische Geschehen einzubringen. Doch damit ist es nicht getan. Wir können uns durch die Meinungsfreiheit für Projekte einsetzen und Druck auf Gesellschaftsgruppen ausüben. Es geht mir dabei nicht nur darum, dass man dagegen sein kann. Von dieser Perspektive sehen es viel zu viele. Die meisten Proteste richten sich gegen etwas, wie beispielsweise die Demonstrationen gegen Stuttgart 21. Die Meinungsfreiheit erlaubt uns nicht nur zu verhindern, sondern auch konkret neue Forderungen zu stellen, Projekte anzupacken und so den Stein ins Rollen zu bringen.

Diese Macht sollten wir 2012 verantwortungsvoll nutzen und so eine bessere Welt gestalten.