Samstag, 21. Januar 2012

Es gibt nur eine Sache die Du "musst"....

"Ich muss noch kurz auf die Post.", "Tut mir leid, aber ich muss jetzt wirklich weiter"
Diese und andere Phrasen sind Dir sicherlich bekannt. Vielleicht verwendest Du sie jeden Tag oder bekommst sie immer wieder zu hören. Das Buch: "Das Prinzip der Selbstverantwortung" hat mich auf diese wunderbare Idee aufmerksam gemacht.

Gibt es eine Macht, die Dir vorschreibt irgendwas zu "müssen"? Ist nicht jeder von uns ein freies Wesen? Wird dieses Recht der Selbstbestimmung nicht sogar im Grundgesetz festgeschrieben? Und doch scheint sich eine Macht immer größere Teile Deines Tages unter den Nagel zu reißen.
Du scheinst mehr zu müssen als zu wollen. Du musst: lernen, arbeiten, putzen, Dich um dies und jenes kümmern. Doch wer sagt, dass "Du" all diese Dinge tun musst? Bist Du nicht selbst für all das verantwortlich? Dein "Ich" mag jetzt vielleicht aufschreien und behaupten, es "muss" doch sein. Wenn Du jedoch einen Moment darüber nachdenkst, wird Dir klar, dass alles in Deiner Entscheidung liegt. Du "musst" all diese Dinge nicht tun, Du hast die Wahl.

Eine teuflische Wahl, in jeder Sekunde kannst Du Dich dafür oder dagegen entscheiden. In Wahrheit sind einzig und allein die Konsequenzen dieser Wahl entscheidend. Wenn Du nicht lernst, schneidest Du schlechter in der Prüfung ab, wenn Du nicht arbeiten gehst, bekommst Du kein Geld...

Eben deshalb entscheidest Du Dich dafür Dinge zu tun. Dies hat nichts mit "müssen" zu tun, sondern etwas mit wollen oder nicht wollen. In dem Moment, in dem Du diese Wahrheit anerkennst, wirst Du Entscheidungen anders treffen. Du willst arbeiten, Du willst lernen, eben weil Du auch die Konsequenzen aus diesem Verhalten für Dich beanspruchst.

Es ist immer Deine eigene Entscheidung bei allem, was Du in jeder Sekunde tust, Du wolltest es bis hierher so machen und dieses Prinzip lässt sich auf das ganze Leben anwenden. Erkenne diese neue Entscheidungsfreiheit wieder für Dich an und schiebe sie nicht auf andere Faktoren ab, denn auch Deine Mitmenschen kannst Du wählen und abwählen.

Es gibt genau eine Ausnahme, in der wir nicht die Fäden für die Entscheidung in der Hand halten, und das ist der Tod. Denn sterben müssen wir. Alles andere willst Du.

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