Gestern war ich in Ludwigsburg auf der Verleihung des Handelspreises. Einzelhändler mit besonderen Ideen, Ansätzen und einer nachhaltigen Geschäftsführung wurden geehrt.
Was machen diese Geschäfte anders?
Sie sind nicht wie die Masse. Sie haben ein besonderes Konzept und sie gehen ihren eigenen Weg. Denn in der Masse bewegt sich das Mittelmaß, wer einzigartig und zukunftsfähig sein will, muss es anders machen als die Masse und erraten, was die Masse in Zukunft möchte. Zugegeben, eine Herkulesaufgabe: anders sein und trotzdem erraten, was die Masse möchte.
Einige kommen jetzt auf die Idee, eine Marktbefragung zeigt den Bedarf. Denn schließlich muss die "Masse" ja wissen, was gut für sie ist.
Wenn wir uns im Alltag umhören, fällt auf, dass das Radio genau diese Methode fährt. "Bitte helfen Sie uns, uns zu verbessern, und machen Sie bei der Marktbefragung mit". Was die Masse will, ist dann zusammengefasst: 80er,90er und das Beste von heute, gespickt mit ein bisschen Comedy. Die Programme unterscheiden sich kaum noch und es macht keinen Unterschied, ob Radio 7, SWR 3, Bayern3, überall der gleiche Einheitsbrei.
Ist das Programm wirklich, was Du hören willst? Oder hörst Du es aus Mangel an Alternativen?
Ein ähnliches Phänomen ist Schlecker: kürzlich Insolvenz angemeldet, ist der Aufschrei jetzt groß. Jeder scheint zu wissen, an was es gelegen hat: Schlecker ist zu angestaubt, Schleckermärkte sehen nicht schön aus. Doch bei einer Marktbefragung über Drogeriemärkte wäre sicherlich ein anderes Ergebnis herausgekommen. Die Kunden wollen Drogerieartikel günstig, schnell und in der Nähe. Alles Punkte, die von Schlecker erfüllt wurden.
Henry Ford sagte dazu: "Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: schnellere Pferde."
Hätte es 2007 eine Marktbefragung gegeben, wie Handys auszusehen haben, wäre die Antwort gewesen: möglichst klein und eine klare Menüstruktur. Keine Marktbefragung wäre jedoch auf das Ergebnis gekommen: groß und ohne Tasten. Dennoch wurde das Iphone zum Kulthandy und hängt den damaligen Marktführer Nokia um Längen ab.
Deshalb, anders als die Masse zu sein, heißt, auf Ideen setzen, auch wenn sie verrückt sind. Im Vorhinein wissen kann es niemand. Was heute verrückt ist, kann morgen normal sein.
Mittwoch, 25. April 2012
Mittwoch, 18. April 2012
Warum die Reichen reich sind und die Armen arm
Selbst in der westlichen freien Welt ist es sehr schwierig sich aus seiner Herkunftsschicht herauszuarbeiten. Kinder Arbeitsloser sind überdurchschnittlich oft selbst arbeitslos und noch weniger schaffen es in die Mittelschicht "aufzusteigen". Das gleiche Phänomen zeigt sich bei Kindern der Mittelschicht, von denen wenige den Schritt in die Oberschicht machen.
Der Kapitalismus an sich ist aber so aufgebaut, dass jeder nach mehr strebt. Es sei für diesen Post dahin gestellt, ob es glücklicher macht oder nicht, doch viele unter uns wollen mehr.
Ein Einwand könnte sein, dass es an Erbschaften liegt. Dagegen spricht, dass reiche Familien, welche enteignet wurden, vergleichsweise sehr schnell den Aufstieg wieder schafften, während andere Familien schon über Generationen hinweg in Armut leben.
Es muss daher etwas mit der Erziehung und dem Glaubenssystem der jeweiligen sozialen Schicht zu tun haben. Menschen lernen durch Nachahmen und als erste Vorbilder in der Kindheit dienen meistens die Eltern. Diese prägen das Kind ein Leben lang. Glaubenssätze, welche dort aufgeschnappt wurden, sind im späteren Leben schwer umzustoßen. Wer beispielsweise oft Sätze wie: "Für Geld musst Du hart arbeiten." in seinem Umfeld zu hören bekommt, der übernimmt diese in sein Glaubenssystem und wird deshalb nur schwer Gelegenheiten erkennen, in welchen "leichtes Geld" verdient wäre.
Im Buch "Rich Dad, poor Dad" von Robert T. Kiyosaki wird anhand einer Lebensgeschichte illustriert, welche Glaubenssätze und Verhaltensweise ein "reicher" Vater und ein "armer" Vater an seine Kinder weitergibt. Während die "Armen" beispielsweise Hypotheken und Konsumentenkredite anhäufen, machen die "Reichen" nur Kredite für Rendite versprechende Anlagen. Das eingesetzte Kapital wird so beim einen größer und beim anderen kleiner.
Die Entwicklung in Amerika und jetzt auch in Europa bestätigt diese Sicht. Die Unterschicht kauft häufig auf Pump Konsumartikel, bis die schlechte Schufa es nicht mehr zulässt. Die Mittelschicht setzt solide, vor allem im süddeutschen Raum, auf ein Eigenheim und bezahlt dies über 20-30 Jahre ab. Beide setzten sich durch die Rückzahlung und Zinslast unter Druck und müssen dafür einem "sicheren" Job nachgehen - sie arbeiten für Geld.
Die Oberschicht hingegen generiert durch den Kauf von Immobilien oder Firmen genügend Geld, um den Kredit zu bedienen und einen Gewinn zu erwirtschaften - Geld arbeitet für sie.
Überprüfe Dein Glaubenssystem zum Thema Geld, willst Du mehr, ändere zuerst Deine Glaubenssätze.
Der Kapitalismus an sich ist aber so aufgebaut, dass jeder nach mehr strebt. Es sei für diesen Post dahin gestellt, ob es glücklicher macht oder nicht, doch viele unter uns wollen mehr.
Ein Einwand könnte sein, dass es an Erbschaften liegt. Dagegen spricht, dass reiche Familien, welche enteignet wurden, vergleichsweise sehr schnell den Aufstieg wieder schafften, während andere Familien schon über Generationen hinweg in Armut leben.
Es muss daher etwas mit der Erziehung und dem Glaubenssystem der jeweiligen sozialen Schicht zu tun haben. Menschen lernen durch Nachahmen und als erste Vorbilder in der Kindheit dienen meistens die Eltern. Diese prägen das Kind ein Leben lang. Glaubenssätze, welche dort aufgeschnappt wurden, sind im späteren Leben schwer umzustoßen. Wer beispielsweise oft Sätze wie: "Für Geld musst Du hart arbeiten." in seinem Umfeld zu hören bekommt, der übernimmt diese in sein Glaubenssystem und wird deshalb nur schwer Gelegenheiten erkennen, in welchen "leichtes Geld" verdient wäre.
Im Buch "Rich Dad, poor Dad" von Robert T. Kiyosaki wird anhand einer Lebensgeschichte illustriert, welche Glaubenssätze und Verhaltensweise ein "reicher" Vater und ein "armer" Vater an seine Kinder weitergibt. Während die "Armen" beispielsweise Hypotheken und Konsumentenkredite anhäufen, machen die "Reichen" nur Kredite für Rendite versprechende Anlagen. Das eingesetzte Kapital wird so beim einen größer und beim anderen kleiner.
Die Entwicklung in Amerika und jetzt auch in Europa bestätigt diese Sicht. Die Unterschicht kauft häufig auf Pump Konsumartikel, bis die schlechte Schufa es nicht mehr zulässt. Die Mittelschicht setzt solide, vor allem im süddeutschen Raum, auf ein Eigenheim und bezahlt dies über 20-30 Jahre ab. Beide setzten sich durch die Rückzahlung und Zinslast unter Druck und müssen dafür einem "sicheren" Job nachgehen - sie arbeiten für Geld.
Die Oberschicht hingegen generiert durch den Kauf von Immobilien oder Firmen genügend Geld, um den Kredit zu bedienen und einen Gewinn zu erwirtschaften - Geld arbeitet für sie.
Überprüfe Dein Glaubenssystem zum Thema Geld, willst Du mehr, ändere zuerst Deine Glaubenssätze.
Donnerstag, 12. April 2012
Der Erfolg von gestern ist die Erfolgsbremse von heute
Natürlich, Erfolg tut gut. Im
Rückbilick, wenn all das Geschaffte so einfach erscheint. Er gibt
Selbstbewusstsein, er hilft daran zu glauben, dass auch die nächste
Herausforderung gemeistert wird. Das Schlimmste ist also keinen Erfolg zu
haben.
Doch der vergangene Erfolg macht träge, je größer der Erfolg war, desto länger ist die Neigung sich auf diesem auszuruhen. Ebenso ist es schwieriger etwas Neues zu beginnen mit dem Druck im Nacken es mindestens genau so gut, wenn nicht besser zu machen. Gerade in unsereren Breitengraden, in welchen es noch keine ausgeprägte Fehlerkultur gibt, tut jeder Fehltritt weh. Der vergangene Erfolg kann so schnell zur Ausrede genommen werden, um zu zeigen, was schon alles geklappt hat. Doch entscheidend ist nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwart und die daraus resultierende Zukunft, dort spielt sich das Leben ab.
Es macht für mich daher durchaus Sinn, die positiven Seiten des vergangenen Erfolgs zu genießen. Das Selbstbewusstsein für die neue Aufgabe zu tanken. Den Mut zu steigern im Sinne von: "Wenn ich das schon geschafft habe, werde ich jenes auch packen". Gleichzeitig sich aber nicht auszuruhen, sondern sich aktiv neue Herausforderungen zu suchen und Neues anzupacken. Für den Erfolg von morgen.
Doch der vergangene Erfolg macht träge, je größer der Erfolg war, desto länger ist die Neigung sich auf diesem auszuruhen. Ebenso ist es schwieriger etwas Neues zu beginnen mit dem Druck im Nacken es mindestens genau so gut, wenn nicht besser zu machen. Gerade in unsereren Breitengraden, in welchen es noch keine ausgeprägte Fehlerkultur gibt, tut jeder Fehltritt weh. Der vergangene Erfolg kann so schnell zur Ausrede genommen werden, um zu zeigen, was schon alles geklappt hat. Doch entscheidend ist nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwart und die daraus resultierende Zukunft, dort spielt sich das Leben ab.
Es macht für mich daher durchaus Sinn, die positiven Seiten des vergangenen Erfolgs zu genießen. Das Selbstbewusstsein für die neue Aufgabe zu tanken. Den Mut zu steigern im Sinne von: "Wenn ich das schon geschafft habe, werde ich jenes auch packen". Gleichzeitig sich aber nicht auszuruhen, sondern sich aktiv neue Herausforderungen zu suchen und Neues anzupacken. Für den Erfolg von morgen.
Montag, 9. April 2012
Die eigene Endlichkeit
Keiner lebt ewig. Der Tod ist neben unserer Geburt die einzige Sicherheit im Leben. In der Vorstellung eines Wettlaufs, der Start und das Ziel. Ein Ziel, das die meiste Zeit verdrängt wird, obwohl es unausweichlich ist.
Mir geht es in diesem Blog um den Weg dazwischen. Denn die Endlichkeit unseres Seins ist ein guter Navigator für das Leben. Es gibt keine allgemein gültige Wegbeschreibung, sondern jeder muss seinen Weg finden. Wem es gelingt, den Tod mit in die eigenen Entscheidungen einzubeziehen, der hat gute Chancen ein besseres Leben zu führen.
Es findet eine Fokussierung auf Wichtiges statt: Was will ich erreichen, bevor ich sterbe? Mit wem will ich meine Zeit verbringen? Wofür stehe ich? Habe ich alles erlebt, was ich erleben wollte?
Wer Alltagsprobleme und Streitigkeiten unter diesem Fokus sieht, dem wird schnell klar werden, die emotionale Energie lohnt sich nicht.
Der ist schneller zu einer Versöhnung bereit und lässt sich von einem kleinen Problem nicht behindern. Der ist dazu bereit seine Energie auf Wichtiges zu lenken, um das Leben zu leben, welches er leben wollte. Der lässt sich von seiner Vision nicht abbringen, seien Kritik und Druck auch noch so stark.
Dafür ist es jetzt noch nicht zu spät. Mach was draus.
Mir geht es in diesem Blog um den Weg dazwischen. Denn die Endlichkeit unseres Seins ist ein guter Navigator für das Leben. Es gibt keine allgemein gültige Wegbeschreibung, sondern jeder muss seinen Weg finden. Wem es gelingt, den Tod mit in die eigenen Entscheidungen einzubeziehen, der hat gute Chancen ein besseres Leben zu führen.
Es findet eine Fokussierung auf Wichtiges statt: Was will ich erreichen, bevor ich sterbe? Mit wem will ich meine Zeit verbringen? Wofür stehe ich? Habe ich alles erlebt, was ich erleben wollte?
Wer Alltagsprobleme und Streitigkeiten unter diesem Fokus sieht, dem wird schnell klar werden, die emotionale Energie lohnt sich nicht.
Der ist schneller zu einer Versöhnung bereit und lässt sich von einem kleinen Problem nicht behindern. Der ist dazu bereit seine Energie auf Wichtiges zu lenken, um das Leben zu leben, welches er leben wollte. Der lässt sich von seiner Vision nicht abbringen, seien Kritik und Druck auch noch so stark.
Dafür ist es jetzt noch nicht zu spät. Mach was draus.
Freitag, 6. April 2012
Sei ehrlich zu Dir
Keiner kennt Dich so gut wie Du. Es ist einfach anderen etwas vorzumachen, Dir selbst wirst Du nie etwas vormachen können. Deshalb weiß jeder genau, wenn er lügt, denn er kennt die Wahrheit. Jeder Lüge geht so eine Selbsttäuschung voraus. Jeder Ausrede geht ein wahrer Grund voraus. Dabei will ich gar nicht behaupten, dass dies bewusst geschieht. Doch zumindest ein leises Gefühl breitet sich aus.
Anderen kannst Du vielleicht durch diese Maske etwas vorspielen, es Dir selbst vorzuspielen, kostet jedoch einen hohen Preis. Der Preis geht von einem schlechten Gewissen bis zur Reue, seinen Traum nicht verwirklicht zu haben.
In unserer medialen Gesellschaft ist die Verlockung groß. Ständig bekommen wir ein Bild einer perfekten Karriere, einer perfekten Partnerschaft oder einer perfekten Familie zu sehen. Dies wird leider häufig zum Wunschzustand deklariert, der durch den Konsum zum Ausdruck gebracht werden kann. Falls dieses suggerierte Idealbild überhaupt erreicht werden kann, dann nur für einen Augenblick und was kommt dann?
Wenn eigene Visionen und Ziele fehlen, macht uns das Erreichen von Traumbildern aus Werbung auch nicht glücklich. Der Kauf eines Produktes sorgt nicht für langfristiges Glück und die Dosis muss stetig erhöht werden. Ich will hiermit nicht den Konsum als solchen verurteilen, sondern das Verstecken hinter den Masken des Konsums. Denn der Preis, seinen eigenen Weg aufzugeben, ist zu hoch. Einer Arbeit nachzugehen, welche nur der Befriedigung von Konsumwünschen, nicht aber den eigenen Werten entspricht, führt langfristig garantiert ins Unglück. Die strikte Abgrenzung von Freizeit und Arbeitszeit macht deutlich, dass viele einer Tätigkeit nachgehen, die ihnen keine Freude bereitet. Dabei arbeiten die meisten Menschen einen Großteil ihrer Lebenszeit. Sie vergeuden diese auf Kosten von Konsumwünschen, denn zumindest in Deutschland müsste selbst bei einem privaten Bankrott niemand verhungern.
Frage Dich deshalb immer, ob es auch wirklich Dein Wunsch ist. Achte auf Gefühle, die sich in Dir ausbreiten, wenn Du über Deine Visionen nachdenkst. Die Begeisterung für Deinen (Lebens-)Traum ist riesig, daran erkennst Du ihn.
Ich wünsche Dir den Mut ihm nach zu gehen.
Dienstag, 3. April 2012
Der Glaube versetzt Berge
Kannst Du Dir vorstellen nichts
mehr zu essen? Oder für sieben Tage nichts mehr zu trinken?
Ich esse in der Regel dreimal am Tag ausgiebig und trinke sicher mehr als zwei Liter pro Tag. Für mich ist es deshalb schwer zu glauben, dass dies möglich sein soll. Die Dokumentation: "Am Anfang war das Licht" belehrte mich eines Besseren.
Die Schulmedizun besagt, dass ein Mensch nach ca. 3-4 Tagen ohne Flüssigkeitsaufnahme und nach ca. 21 Tage ohne Nahrungsaufnahme stirbt. Mit diesem Wissen und dem Glauben daran, regelmäßig essen und trinken zu müssen, sind wir groß geworden. Bei uns würde ein Verzicht darauf völlig nach Lehrbuch in den Tod führen.
Es gibt aber Menschen, die genau das Gegenteil glauben. Sie glauben daran, nichts mehr essen zu müssen. Das Erstaunliche daran ist, es funktioniert. Allein ihr Glaube, unabhängig von irgendeiner Religion, führt dazu, dass sie auf diese "Grundbedürfnisse" verzichten können. Inzwischen wurde dieses Phänomen sogar durch verschiedene wissenschaftliche Studien bestätigt. Während eine Erklärung der Schulmedizin versagt, gibt es Physiker, die es sich ansatzweise erklären können. Denn alle Nahrungsmittel, die wir aufnehmen, entstehen zu irgendeinem Zeitpunkt durch Licht. Zucker besteht beispielsweise aus Kohlenstoff und Wasser, beide Stoffe werden über unsere Organe wieder ausgeschieden, die Energie ist nur in der Konstellation der Stoffe durch Licht bzw. Photosynthese gespeichert.
Diese Menschen können scheinbar auf den "Umweg" über Nahrungsmittel gänzlich verzichten und ihren Stoffwechsel anders am Leben erhalten.
Interessant daran finde ich, was alles mit dem Glauben an etwas möglich ist. Wenn es Menschen gibt, die durch pure Willenskraft auf Nahrung verzichten, muss eine Menge Potential in jedem von uns stecken. Dabei geht es auf keinen Fall darum, Dich um Deine wohlverdiente Mahlzeit zu bringen. Vielmehr soll es ein Beispiel dafür sein, was mit purer Willenskraft und Glaube an eine Sache möglich ist. Eine Leidenschaft und Hartnäckigkeit aufzubringen, auch wenn es laut bisherigem Wissen unmöglich ist.
Ich esse in der Regel dreimal am Tag ausgiebig und trinke sicher mehr als zwei Liter pro Tag. Für mich ist es deshalb schwer zu glauben, dass dies möglich sein soll. Die Dokumentation: "Am Anfang war das Licht" belehrte mich eines Besseren.
Die Schulmedizun besagt, dass ein Mensch nach ca. 3-4 Tagen ohne Flüssigkeitsaufnahme und nach ca. 21 Tage ohne Nahrungsaufnahme stirbt. Mit diesem Wissen und dem Glauben daran, regelmäßig essen und trinken zu müssen, sind wir groß geworden. Bei uns würde ein Verzicht darauf völlig nach Lehrbuch in den Tod führen.
Es gibt aber Menschen, die genau das Gegenteil glauben. Sie glauben daran, nichts mehr essen zu müssen. Das Erstaunliche daran ist, es funktioniert. Allein ihr Glaube, unabhängig von irgendeiner Religion, führt dazu, dass sie auf diese "Grundbedürfnisse" verzichten können. Inzwischen wurde dieses Phänomen sogar durch verschiedene wissenschaftliche Studien bestätigt. Während eine Erklärung der Schulmedizin versagt, gibt es Physiker, die es sich ansatzweise erklären können. Denn alle Nahrungsmittel, die wir aufnehmen, entstehen zu irgendeinem Zeitpunkt durch Licht. Zucker besteht beispielsweise aus Kohlenstoff und Wasser, beide Stoffe werden über unsere Organe wieder ausgeschieden, die Energie ist nur in der Konstellation der Stoffe durch Licht bzw. Photosynthese gespeichert.
Diese Menschen können scheinbar auf den "Umweg" über Nahrungsmittel gänzlich verzichten und ihren Stoffwechsel anders am Leben erhalten.
Interessant daran finde ich, was alles mit dem Glauben an etwas möglich ist. Wenn es Menschen gibt, die durch pure Willenskraft auf Nahrung verzichten, muss eine Menge Potential in jedem von uns stecken. Dabei geht es auf keinen Fall darum, Dich um Deine wohlverdiente Mahlzeit zu bringen. Vielmehr soll es ein Beispiel dafür sein, was mit purer Willenskraft und Glaube an eine Sache möglich ist. Eine Leidenschaft und Hartnäckigkeit aufzubringen, auch wenn es laut bisherigem Wissen unmöglich ist.
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