Natürlich, Erfolg tut gut. Im
Rückbilick, wenn all das Geschaffte so einfach erscheint. Er gibt
Selbstbewusstsein, er hilft daran zu glauben, dass auch die nächste
Herausforderung gemeistert wird. Das Schlimmste ist also keinen Erfolg zu
haben.
Doch der vergangene Erfolg macht
träge, je größer der Erfolg war, desto länger ist die Neigung sich auf diesem
auszuruhen. Ebenso ist es schwieriger etwas Neues zu beginnen mit dem Druck im
Nacken es mindestens genau so gut, wenn nicht besser zu machen. Gerade in
unsereren Breitengraden, in welchen es noch keine ausgeprägte Fehlerkultur
gibt, tut jeder Fehltritt weh. Der vergangene Erfolg kann so schnell zur Ausrede
genommen werden, um zu zeigen, was schon alles geklappt hat. Doch entscheidend
ist nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwart und die daraus resultierende
Zukunft, dort spielt sich das Leben ab.
Es macht für mich daher durchaus
Sinn, die positiven Seiten des vergangenen Erfolgs zu genießen. Das
Selbstbewusstsein für die neue Aufgabe zu tanken. Den Mut zu steigern im Sinne
von: "Wenn ich das schon geschafft habe, werde ich jenes auch
packen". Gleichzeitig sich aber nicht auszuruhen, sondern sich aktiv
neue Herausforderungen zu suchen und Neues anzupacken. Für den Erfolg von
morgen.
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