Montag, 9. April 2012

Die eigene Endlichkeit

Keiner lebt ewig. Der Tod ist neben unserer Geburt die einzige Sicherheit im Leben. In der Vorstellung eines Wettlaufs, der Start und das Ziel. Ein Ziel, das die meiste Zeit verdrängt wird, obwohl es unausweichlich ist.

Mir geht es in diesem Blog um den Weg dazwischen. Denn die Endlichkeit unseres Seins ist ein guter Navigator für das Leben. Es gibt keine allgemein gültige Wegbeschreibung, sondern jeder muss seinen Weg finden. Wem es gelingt, den Tod mit in die eigenen Entscheidungen einzubeziehen, der hat gute Chancen ein besseres Leben zu führen.

Es findet eine Fokussierung auf Wichtiges statt: Was will ich erreichen, bevor ich sterbe? Mit wem will ich meine Zeit verbringen? Wofür stehe ich? Habe ich alles erlebt, was ich erleben wollte?
Wer Alltagsprobleme und Streitigkeiten unter diesem Fokus sieht, dem wird schnell klar werden, die emotionale Energie lohnt sich nicht.
Der ist schneller zu einer Versöhnung bereit und lässt sich von einem kleinen Problem nicht behindern. Der ist dazu bereit seine Energie auf Wichtiges zu lenken, um das Leben zu leben, welches er leben wollte. Der lässt sich von seiner Vision nicht abbringen, seien Kritik und Druck auch noch so stark.

Dafür ist es jetzt noch nicht zu spät. Mach was draus.

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