Mittwoch, 30. November 2011

Der richtige Blickwinkel

Ich möchte mit diesem Post direkt an den letzten anknüpfen und meine Erfahrungen aus Karlsruhe noch weiter ausführen. Diesmal möchte ich jedoch nicht auf das Reden als solches, sondern auf die Inhalte und Gesprächsvorbereitung eingehen.

Bei einer Debatte bekommt man ein Thema/Aussage vorgegeben und eine Rolle, entweder Regierung oder Opposition. Als Regierung muss im Sinne der Aussage argumentiert werden, als Opposition gegen die Aussage. Unter Umständen muss man auch genau gegen die eigene Meinung antreten und die Schwachstellen dieser aufdecken. Dabei geschieht bei mir oft Erstaunliches: je mehr ich mich in die Rolle der Gegenseite hineinversetze, desto mehr nehme ich auch die Werte und Argumente dieser Rolle an. So kam es bei mir schon vor, dass ich vor einer Debatte einer ganz anderen Überzeugung war als danach. Dieses Verhalten ist aber nicht nur in einer Debatte hilfreich, sondern jeden Tag, denn wir alle wollen jeden Tag andere Menschen überzeugen, müssen Verhandlungen führen oder streiten uns.

Durch den Perspektivwechsel die eigenen Schwächen erkennen.
Mit einem Perspektivwechsel meine ich, sich in die Position des Gegenübers zu versetzen, wie handelt und denkt man aus dieser Sicht? Stell Dir am besten vor, Du müsstest die andere Seite verteidigen, welche Argumente und Fragen gehen Dir durch den Kopf, und vor allem, welche Wertvorstellungen vertrittst Du? Wie würdest Du Deine eigentliche Position (Deine Argumentation) angreifen? Es hilft hierbei auch räumlich einen eigenen Platz für die Überlegung der beiden Seiten auszuwählen, zum Beispiel im Wohnzimmer die eigenen Argumente zu sammeln und im Büro sich in die Lage der Gegenpartei zu versetzen.

Sobald Du beide Anschauungen durchgespielt hast, ist es Zeit für eine objektive Bestandsaufnahme. Bist Du immer noch von deiner Meinung überzeugt? -Dann hast Du jetzt alles Werkzeug an der Hand dein Gegenüber für Dich zu gewinnen. Du kannst möglichen Fragen zuvorkommen und seine Argumente mit passenden Gegenargumenten entkräften. Deine Argumente werden besser, denn Du kennst schon im Vorhinein beide Seiten und bist dadurch besser vorbereitet.
Vielleicht siehst Du aber auch deinen Gegenüber in einem anderen Licht und hast so die Chance seine Reaktionen besser zu verstehen. Beim nächsten Konflikt, kannst Du desskalierend  reagieren und so einen negativen Gesprächsverlauf verhindern.

Montag, 28. November 2011

Sprachkünstler

Dieses Wochenende durfte ich an den Baden Württembergischen Hochschul-Debattiermeisterschaften in Karlsruhe teilnehmen und mich mit Wortgewandten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland messen.

Was ich von diesen lernen konnte, will ich Dir heute zeigen. Dabei möchte ich besonders auf die Themen Lampenfieber, Metaphern und Schlagfertigkeit eingehen.

Wie schon Cicero betonte: "Reden lernt man durch Reden", deshalb gebe ich Dir den Tip, so oft sich die Möglichkeit ergibt zu reden. Mit jeder Präsentation oder Rede wirst Du besser und es fällt Dir leichter, denn bestimmte Abläufe und Techniken laufen dann wie automatisch. Doch nun die schlechte Nachricht, das Lampenfieber nimmt auch bei geübten Rednern meistens nicht ab, sie sind oft ähnlich stark aufgeregt wie Anfänger. -Und genau das ist gut so! Denn es kommt auf Dich an und was Du aus dem Lampenfieber machst. Es verleiht Dir den nötigen Hormoncocktail, den Du vor Deiner Bühnenzeit brauchst. Es schärft Deine Sinne, macht Dich wach und bringt Anspannung, die Deiner Rede die nötige Glaubwürdigkeit verleiht. Die Kunst dabei ist nur, sich das Lampenfieber nicht anmerken zu lassen und das geht so: stell Dir (aus der ICH-Perspektive) vor, wie Du auf der Bühne stehst und gehe Deine Rede durch, achte dabei weniger auf Dich, sondern stell Dir vor, wie gut Deine Rede beim Publikum ankommt. Diesen Film schaust Du Dir unmittelbar vor Deiner Rede in der Dauerschleife an und atmest dabei ruhig ein und aus, setze Dir mit jedem Atemzug noch positive Suggestionen, wie z.B. "Ich weiß genau, von was ich rede" oder "Ich bin gut vorbereitet", und Du kommst in eine gute Redestimmung. Ein weiterer Tip ist, sich vor dem Auftritt  Personen zu suchen, die Dich mögen. Diese dienen Dir als Ruhepol, suche Blickkontakt zu ihnen und sie werden Dir die nötige Sicherheit geben, nebenbei fühlt sich das Publikum durch den offenen Blick angesprochen und ist stärker an Deiner Präsentation interessiert.

Bediene Dich während Deiner Rede einer "blumigen", metaphorischen Sprache.
Dein Publikum liebt es sich etwas bildhaft vorstellen zu können. Das Verrückte hierbei, es ist egal, ob der Vergleich etwas mit dem Thema zu tun hat oder nicht Du wirkst in jedem Fall glaubhafter. Als Bilder kannst Du alles heran ziehen, was "jeder" kennt oder was gängige Meinung ist, ein sehr bekanntes Beispiel hierfür ist: "man muss das Problem an der Wurzel anpacken". Jedem ist sofort klar, was gemeint ist, und jeder wird dieser Aussage zustimmen.  


Sollten Teile des Publikums Deine Ausführungen dennoch anfechten,  lautet die oberste Grundregel: Widerspreche ihnen nicht. Denn bei jedem Widerspruch fühlt sich Dein Gegenüber angegriffen und geht selbst in Verteidigungsstellung. Deshalb stimme ihm im ersten Schritt zu und zeige ihm erst dann seine Schwächen auf. Dies hilft ihm das Gesicht zu wahren und Du wirst ihn leichter umstimmen können. Ein solcher Satz kann zum Beispiel so eingeleitet werden: "Genau so sehe ich das .... auch“, und dann im zweiten Teil so aussehen: „lassen Sie uns aber auch an Folgendes denken...."  Die Zustimmung verschafft eine gemeinsame Basis und ist auf jeden Fall der einfachere Weg. Was aber, wenn Du Deinem Gegenüber in keinster Weise zustimmen kannst? Dann leite Deine Gegenrede mit einer Frage ein, die seine Schwächen aufzeigt. Mit dieser Technik hast Du vielleicht nicht die Chance Deinen Widersacher umzustimmen, schaffst es aber, das Publikum auf Deine Seite zu holen.

Noch in eigener Sache, dies ist der zehnte Post, bisher hatte ich schon über 400 Seitenaufrufe, worauf ich sehr stolz bin. Ab jetzt möchte ich mindestens drei Posts pro Woche veröffentlichen, trage am besten gleich Deine Email-Adresse ein und Du wirst über jeden neuen Beitrag informiert. Dir gefällt mein Blog? -Dann lade ich Dich herzlich dazu ein, allen davon zu erzählen. -Vielen Dank.

Donnerstag, 24. November 2011

Eine La Ola Welle und der Tag ist gerettet!

Eine La Ola-Welle und alle sind gut drauf, an was liegts und wie kommts? Abgesehen vom meist freudigen Ereignis, ist die La Ola-Welle ein super Beispiel dafür, wie wir unsere Stimmung durch Bewegung und Körperhaltung, quasi auf Knopfdruck verbessern können.

Viele gehen davon aus, dass schlechte Laune von Innen kommt und diese nicht geändert werden kann. Hier die Rettung: Jeder hat es selbst in der Hand bzw. im Arm. Denn wenn wir zum Beispiel die Arme in die Luft strecken, verbessert das die Laune der meisten schon erheblich. Versucht dann gleichzeitig Eure Gesichtsmuskeln zu einem Lächeln zu bringen und es ist unmöglich schlecht drauf zu sein. Ihr wollt den Effekt noch verstärken? -Geht vor den Spiegel und versucht Euch mal beim Lächeln in die Augen zu sehen, gar nicht so einfach oder? Doch mit ein bisschen Ausdauer wird Euch auch das gelingen und wenn man sich dann selbst so im Spiegel sieht, verstärkt das den positiven Kreislauf noch mehr. Also wenn Ihr das nächste Mal schlecht drauf seid, Arme in die Luft, aufrechte Körperhaltung und die Gesichtsmuskeln so lange anstrengen, bis sich ein Lächeln ergibt.

Für alle, die ihre gute Laune auch an andere weitergeben möchten: lächelt Eure Mitmenschen an und  Ihr werdet ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

"Jeder Tag, an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag." (Charlie Chaplin)

Mittwoch, 23. November 2011

Sei Dein eigener Regisseur!

Erinnerungen und die damit ausgelösten Gefühle hängen meistens an einer bestimmten Situation in der Vergangenheit, die wir uns immer wieder in unserem Kopf vorspielen. Diese Erinnerungen können sowohl positiv als auch negativ sein. Die meisten Menschen haben jedoch ein Talent dafür, sich die negativen "Szenen" ihrer Vergangenheit öfter abzuspielen als die positiven. Dass wir uns nach einer vollen Ladung schlechter Erinnerungen nicht besser fühlen, ist selbsterklärend.

Über nimm die Regie!
Unsere Vergangenheit existiert nur in unserem Kopf, das heißt, die vergangene Situation ist rekonstruiert und zwar so, wie wir sie uns vorstellen. Ich möchte hier nochmal betonen: Dies ist nicht die Realität, sondern nur unsere Version davon. Da diese Version von uns erzeugt wird, kann sie auch durch uns verändert werden.

Das NLP (Neurolinguistisches Programmieren) gibt uns Werkzeuge an die Hand, die Erinnerungssequenz so zu modellieren, dass sie uns nicht mehr so runterzieht oder sogar ganz verschwindet. 
Der erste Schritt ist: nehmt die negative Situation aus einem anderen Blickwinkel wahr. Anstatt es aus der Ich-Perspektive zu betrachten, stellt Euch vor,Ihr seht Euch von außen, z.B. im Fernsehen, am besten ist es gleich noch weiter zu gehen, d.h. ihr seht Euch auf dem Sofa, wie Ihr Euren Film anschaut (doppelte Dissoziation).
Nun ist die Szene schon nicht mehr so real und beeinflusst unsere Gefühle schon viel weniger. Im Folgenden erfahrt Ihr, wie es Euch gelingt diesen Effekt zu verstärken. Die Arbeit als Regisseur beginnt an dieser Stelle, nehmt den Film und spielt ihn schneller ab, spielt ihn rückwärts, verändert die Farben (heller, freundlicher, schwarz-weiss), unterlegt den Film mit einer fröhlichen Musik, lasst die Personen mit verzerrten Stimmen sprechen, probiert alles aus und entscheidet dann, was für euch am passendsten ist, um der Erinnerung ihre Macht auf Eure Gefühle zu nehmen.

Bei positiven Erinnerung dürft Ihr es genau andersherum versuchen. Geht in die ICH-Perspektive und arbeitet am Bild, macht es noch heller, lauter, schöner und verstärkt damit Eure guten Gefühle.

Viel Spaß beim Probieren.

Dienstag, 22. November 2011

Spielerisch zum Ziel

Heute möchte ich Euch zwei Methoden zeigen, die Euch vielleicht auf die richtige Idee für ein Ziel oder eine Vision bringen. Oft fehlen uns genau diese, weswegen wir herumirren, anstatt den besten Weg zu wählen.

Das erste Szenario klingt auf den ersten Blick makaber, hilft aber ungemein, sich über seine Werte und Ziele klar zu werden. Versetze Dich in den Tag Deiner Beerdigung und schreibe Deine eigene Grabrede. Was möchtest Du darin alles hören? Wofür danken Dir Deine Mitmenschen? Wer dankt Dir, hast Du bis zu diesem Zeitpunkt einen Partner, Kinder oder sogar Enkel? Der Kern dieser Aufgabe ist, für sich selbst herauszubekommen: "Was ist mir wichtig?. Für was stehe ich als Mensch und welche Werte sehe ich darin verwirklicht, z.B. in den Lebensbereichen Familie, Karriere oder soziales Engagement?"

Die zweite Lage, in die Ihr Euch versetzen dürft, ist schon deutlich positiver: "Was würde ich machen, wenn ich eine Million auf dem Konto hätte?", wobei es nicht darum geht, welche materiellen Dinge verwirklicht werden, sondern um das, was dann anders wäre. Beispiele wären: Ein Berufswechsel, eine große Reise....
Wenn Ihr dies aufgeschrieben habt, fragt Euch doch mal, wieviel es realistisch kostet, dies umzusetzen, und warum Ihr es nicht auch ohne die Million versucht. Die meisten Dinge sind viel güngstiger, als wir es uns vorstellen können, und das Finanzielle dient nur als Vorwand.

Mit beiden Methoden könnt Ihr Eure, auch unbewussten, Wünsche ins Bewusstsein holen und konkret damit arbeiten. -Viel Spaß dabei.

Einige Zeilen aus "Alice im Wunderland", passend zum Thema :

"Was würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?"
"Das hängt zum größten Teil davon ab, wohin du möchtest", sagte die Grinsekatze. "Ach wohin ist mir eigentlich gleich...", sagte Alice."Dann ist es auch egal, wie du weitergehst", erwiderte die Katze."
(Lewis Carroll)

Montag, 21. November 2011

Neue Wege gehen.

Tagein, tagaus dasselbe, der Alltag hält uns gefangen. Wir gehen unseren Gewohnheiten wie selbstverständlich nach. Jeden Morgen aufstehen mit demselben Weckton, ins Bad, immer dasselbe Frühstück -das ist doch langweilig. 

Deshalb mach es anders!
Jede Veränderung regt unser Inneres an, anders über eine Sachen zu denken, neue Wege zu finden oder neue Ideen zu generieren. Nicht umsonst gibt es in der Geschichte zahlreiche Beispiele von herausragenden Persönlichkeiten, die immer wieder Neues ausprobieren oder sehen wollten. Schon Goethe sagte: "Reisen bildet", und das zu einer Zeit ohne moderne Verkehrsmittel. Menschen, die oft Unbekanntes ausprobieren, sind kreativer, leistungsfähiger und ausgeglichener. Das Neue beginnt jedoch nicht erst bei einer Reise oder einem großen Umbruch, es fängt bei den festgefahrenen Gewohnheiten an. Potential für Veränderungen gibt es reichlich. Es fängt morgens damit an, mal die andere Hand zum Zähne putzen zu nehmen, eine neue Joggingstrecke zu testen oder einen anderen Radiosender einzuschalten.

Wie Ihr seht, reicht es schon im Kleinen anzufangen und sich dann zu steigern. Häufig fühlt sich eine solche Veränderung am Anfang seltsam an, aber genau das reißt uns aus dem Alltagstrott heraus und macht offen und neugierig für Neues. Es geht dabei nicht darum, ob die neue Herangehensweise besser ist, sondern nur darum, dass sie anders ist. Vielleicht findet Ihr im Unbekannten auch eine positive Überraschung oder steigert Euer Veränderungspotential und wechselt den Urlaubsort, Job...

Ein Zitat zum Schluss von Mahatma Gandhi (1869-1948):
"Du musst selbst zu der Veränderung werden, die Du in der Welt sehen willst."

Dir gefällts? Dann zeig es Deinen Freunden.

Sonntag, 20. November 2011

Frag einen Experten!

Der Volksmund mag uns warnen: "Guter Rat ist teuer!" und doch habe ich ein Selbstexperiment gewagt. Ich wollte einen guten Rat und habe mich entschlossen zu handeln. Als Ratgeber habe ich mir den jüngsten Rhetoriktrainer Deutschlands Nicolas Matt, und den erfahrenen Coach und Blogger Niels Koschreck ausgesucht. Beide sind Experten auf ihrem Gebiet und beide sind schon erfolgreich in ihrem Business. Meine Frage an beide lautete: Wie kann ich diesen Blog benutzerfreundlicher und attraktiver machen?
Nachdem ich beiden eine Nachricht per Mail geschickt hatte, ließ die Antwort keine 24 Stunden auf sich warten und gab mir von beiden wertvolle Tipps und Tricks, wie ich es besser machen könnte. -Dafür nochmals vielen Dank.

Die Botschaft daraus lautet: Frag einen Experten!
Es hilft unglaublich von Erfahrungen, die diese schon gemacht haben, zu profitieren. Sie können Euch Tipps geben, wie Ihr Euch verbessern könnt und dienen als Vorbild. Wie ein kleines Kind, sollten auch wir uns wieder Vorbilder suchen und ihr Verhalten analysieren. Es gilt herauszubekommen, was diese Personen in ihrem Fachbereich auszeichnet, und dieses Verhalten auf uns zu übertragen, um selbst erfolgreicher zu werden. Schreibt oder ruft den Experten Eures Metiers an und fragt nach. Das Schlimmste, was passieren könnte, ist, keine Antwort zu bekommen -also ran an die Tastatur oder das Telefon
Wer keinen Experten kennt, darf gerne auf Google zurückgreifen und in 0,03Sekunden ist der Fachmann/frau gefunden.

Samstag, 19. November 2011

Jetzt oder nie!

Ausreden beginnen häufig mit: „jetzt nicht“ oder „das mach ich später“, doch mit jeder dieser Aussagen lügen wir entweder uns selber an oder den Anderen. Wenn uns wirklich etwas an der Sache liegt, gibt es keine Alternative zum JETZT. 

Wie Forschungen gezeigt haben, werden 90% aller Dinge, die nicht innerhalb von 72 Stunden begonnen wurden, nie erledigt. Bei mir sind wahrscheinlich schon 72 Stunden zuviel, vermeintlich Wichtigeres kommt mir in die Quere und schwups, ist die Idee oder die Erledigung wieder vergessen.

Was meint Ihr, wieviel geistiges Potential im Nirgendwo verschwunden sind?
Dabei gibt es keinen besseren Zeitpunkt als JETZT. Es gibt keinen Augenblick, über den wir mehr wissen als über das „Jetzt“, uns liegen alle Erfahrungen aus der Vergangenheit vor und über die Zukunft können zu jeder Gegenwart nur Vermutungen angestellt werden.
 
Ein „Später“ gibt es nur aus zwei Gründen: entweder  wir wollen die Sache überhaupt nicht anpacken oder wir haben Angst. Wer keine Lust drauf hat, braucht niemanden –auch nicht sich selbst vertrösten.
Wer Angst hat oder sich der Herausforderung nicht gewachsen fühlt, sollte genau JETZT anfangen.

Bring den Stein ins Rollen. Mach den ersten Schritt… -Wie auch immer, fange an!
Mach einen kleinen Schritt, oft genügt schon eine Notiz, ein Anruf oder eine Internetrecherche. Das ist wenig Aufwand und garantiert die Zeit wert. Ist der Stein ins Rollen gekommen, flutscht die Sache oft schon wie von selbst.

Wie viele Herausforderungen hast Du schon gemeistert?
Aus Sicht der Gegenwart  erscheinen uns vergangene Handlung oft viel einfacher, als wir sie damals wahrgenommen haben,  und genauso wird es mit dieser Herausforderung sein. Ist sie ersteinmal erledigt, erscheint es uns, als wäre es ein Klacks gewesen.  Wechsle deshalb die Perspektive:  Wie fühlt es sich an, es geschafft zu haben? –und beginne jetzt mit diesem Gefühl.

Freitag, 18. November 2011

Warum (ist die Banane krumm)?


Ich möchte genau an der Stelle weitermachen,  an der der vorherige Post endete. In unserer Welt dreht es sich viel zu sehr um das „Was“, „Was machst oder arbeitest du?“, „Was kostet das?“ oder auch oft gehört „Was willst du trinken?“ Das „Was“ beschäftigt sich mit der Beschreibung eines Gefühls, eines  Prozesses oder einer Sache zum Herstellen eines Bezuges oder, um allgemeines Wissen zu erlangen, ist eine „Was“ –Frage sicherlich bestens geeignet.
 
Wollen wir noch mehr wissen, fragen wir meistens nach dem „Wie“ , „Wie gehts Dir?“, „Wie machst Du das nur?“ oder „Wie kann ich Ihnen helfen?“. Das „Wie“ geht auf das Gefühl, den  Prozess oder die Beschaffenheit einer Sache ein, ist also schon viel detaillierter . Es beschäftigt sich mit den Bedürfnissen und zeigt uns Wege ein Problem anzupacken. Mit der Frage nach dem „Wie“ kommen wir auf neue Ideen oder bekommen neue Informationen.

Doch der Auslöser des Ganzen ist das „Warum“. Es ist so allumfassend und macht vielleicht auch Angst,  denn die großen Fragen des Lebens beginnen mit „Warum“, angefangen mit der Frage: „Warum lebe ich?“. Das „Warum“ ist im Kern jeder Sache, Tätigkeit und jeden Gefühls, das „Warum“ treibt an und zerstört: „Warum nur…?“.  Die Antworten auf eine „Warum-Frage“ sind die schwierigsten und doch sollten wir uns bei allem und vor allem Gedanken um das „Warum“ machen. Im „Warum“ steckt die Motivation eine Sache anzupacken, im „Warum“ steckt Ziel und Gefühl. Dieses Wort bietet die Möglichkeit, alles zu hinterfragen und wer keine Antwort auf „Warum“ weiß, sollte sich überlegen „warum nicht?“. 

Ein kleines Beispiel einer Person, die  „Warum“ fragte,  Antworten gab und damit die Welt veränderte:
„I have a dream…“ Martin Luther King gab vor 250.000 Zuhörern  seine Vision weiter und alle Anwesenden wussten „Warum“. 

PS: Warum schreibe ich diesen Blog? Ein Grund ist, dass ich mein Wissen behalten und teilen möchte, ein anderer ist, dass ich so am besten selbst mehr darüber nachdenke. Falls euch dieser Post gefällt, dürft ihr gerne auf den FB-, Twitter- oder Google+-Button klicken, falls nicht, schreibt mir eine Nachricht „warum nicht?“;)

Donnerstag, 17. November 2011

"Wie war Dein Tag?"

Ein alltägliches Ritual: man kommt heim, und wer nicht gerade alleine wohnt, bekommt diese Frage oft noch mit einem Kosenamen gestellt: "Hallo Schatz, wie war Dein Tag?". Die Antwort darauf kommt bei den meisten wie aus der Pistole geschossen, entweder "scheiße" oder "gut, und Deiner?".

Dies trifft aber nicht den Kern, es geht mir hierbei darum, dass sich jeder diese Frage wieder bewusster stellen darf: "Wie war mein Tag?" Wer dies ehrlich mit einem "schön" oder "wunderbar" beantworten kann, macht genau das Richtige. Diejenigen, die dies nicht können, sollten unbedingt weiter lesen....

Denn für die weniger positiv Gestimmten habe ich einen Tipp: Anstelle sich am Ende des Tages zu fragen, wie der Tag denn gelaufen sei, macht es doch Sinn, sich schon morgens eine Frage zu stellen:

"Warum stehe ich heute auf?"
 
Wer diese Frage nicht beantworten kann oder nur mit Aussicht auf Bezahlung aufsteht, der sollte besser liegen bleiben. Je deutlicher und klarer das "Warum"  aus Eurem Inneren beantwortet werden kann, desto größer ist die Motivation aufzustehen und die Aussicht darauf, einen "schönen Tag" zu haben, wächst in ungeahnte Höhen.

Jeden Morgen haben wir aufs Neue die Gelegenheit ein neues motivierendes "Warum" zu finden, ein "Warum", das so elektrisierend ist, um sofort aufzustehen, ohne auch nur an die Snooze-Taste zu denken.


Mittwoch, 16. November 2011

Die 3x3 Regel

Die 3x3 Regel ist eine einfache und sehr wirksame Methode, um gleich mehrere Aspekte des Lebens zu verbessern. Sie basiert auf drei Fragen, welche für mehr Ausgeglichenheit, mehr Selbstbewusstsein und zu leichteren Entscheidungen in der Zukunft führen.

  1. Für was bin ich heute dankbar?
    Es finden sich täglich hunderte von Gründen, warum es schön ist auf dieser Welt zu sein. Für den einen ist es ein Geschäftsabschluss, für den anderen ein Tag mit der Familie. Die Frage der Dankbarkeit kann aber auch umfassender beantwortet werden, Dankbarkeit für das Wetter oder Dankbarkeit für die Möglichkeit auf dieser Welt zu leben. Jedem von uns fallen hierzu sicherlich viele Ideen ein, für was wir dankerfüllt sein können.

    Schreibt jeden Tag drei Dinge auf, die in Euch das Gefühl der Dankbarkeit auslösen, dies hilft Euch zufriedener und ausgeglichener mit Euch selbst und Eurer Umwelt zu sein.

  2. Auf was bin ich stolz?
    Diese Frage sollten sich vor allem Menschen stellen, die ihr Selbstbewusstsein verbessern möchten. Wenn wir auf vergangene Erfolge zurückblicken und sehen, was wir schon alles erreicht haben, fühlen wir uns besser gewappnet für zukünftige Herausforderungen. Wir können besser mit Kritik oder im schlimmsten Fall mit Beleidigungen umgehen.

    Schreibt jeden Tag drei Dinge auf, auf die Ihr stolz seid, es können auch immer wieder dieselben Dinge sein, es geht bei dieser Frage nur darum, dass Ihr Euch Euren vergangenen Erfolg bewusst macht.

  3. Was möchte ich ändern?
    In welcher Situation hätte ich heute besser reagieren können, was möchte ich erreichen, wo muss ich mich verbessern? Das sind Formulierungen, die Euch helfen, drei Punkte zu finden, was Ihr noch ändern wollt. Bei dieser Frage geht es um die Zukunft, wo möchte ich in....Tagen-Jahren stehen? Diese Frage ist entscheidend, um voranzukommen.

    Mit den drei Antworten auf diese Frage bestimmt jeder für sich, "wer" er in Zukunft sein möchte.

Ein herzliches Grüß Gott

 In diesem Blog werden verschiedene Themen der Bereiche:
  • Erfolg
  • Veränderung
  • Entrepreneurship
angesprochen.

Ich freue mich schon darauf eure Kommentare und Anregungen zu bekommen und werde bis dahin mit den ersten Posts beginnen.