Dienstag, 22. November 2011

Spielerisch zum Ziel

Heute möchte ich Euch zwei Methoden zeigen, die Euch vielleicht auf die richtige Idee für ein Ziel oder eine Vision bringen. Oft fehlen uns genau diese, weswegen wir herumirren, anstatt den besten Weg zu wählen.

Das erste Szenario klingt auf den ersten Blick makaber, hilft aber ungemein, sich über seine Werte und Ziele klar zu werden. Versetze Dich in den Tag Deiner Beerdigung und schreibe Deine eigene Grabrede. Was möchtest Du darin alles hören? Wofür danken Dir Deine Mitmenschen? Wer dankt Dir, hast Du bis zu diesem Zeitpunkt einen Partner, Kinder oder sogar Enkel? Der Kern dieser Aufgabe ist, für sich selbst herauszubekommen: "Was ist mir wichtig?. Für was stehe ich als Mensch und welche Werte sehe ich darin verwirklicht, z.B. in den Lebensbereichen Familie, Karriere oder soziales Engagement?"

Die zweite Lage, in die Ihr Euch versetzen dürft, ist schon deutlich positiver: "Was würde ich machen, wenn ich eine Million auf dem Konto hätte?", wobei es nicht darum geht, welche materiellen Dinge verwirklicht werden, sondern um das, was dann anders wäre. Beispiele wären: Ein Berufswechsel, eine große Reise....
Wenn Ihr dies aufgeschrieben habt, fragt Euch doch mal, wieviel es realistisch kostet, dies umzusetzen, und warum Ihr es nicht auch ohne die Million versucht. Die meisten Dinge sind viel güngstiger, als wir es uns vorstellen können, und das Finanzielle dient nur als Vorwand.

Mit beiden Methoden könnt Ihr Eure, auch unbewussten, Wünsche ins Bewusstsein holen und konkret damit arbeiten. -Viel Spaß dabei.

Einige Zeilen aus "Alice im Wunderland", passend zum Thema :

"Was würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?"
"Das hängt zum größten Teil davon ab, wohin du möchtest", sagte die Grinsekatze. "Ach wohin ist mir eigentlich gleich...", sagte Alice."Dann ist es auch egal, wie du weitergehst", erwiderte die Katze."
(Lewis Carroll)

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