Da stand ich nun in Stuttgart vor verschlossenem Auto, der nächste Termin wartete schon.
In solchen Momenten neigt man dazu zu verzweifeln. Voller Wut über die eigene Unzulänglichkeit und die ganze Welt oder aber man bleibt ruhig und nimmt hin, was nicht zu ändern ist.
Was zunächst in Anbetracht der Situation schwierig erscheint, ist unter dem Blickwinkel, das Unabwendbare anzunehmen, möglich und sinnvoll. Natürlich könnte ich mich mit Selbstvorwürfen überhäufen und mich so selbst fertig machen, die Sache ist nur, damit ist niemandem geholfen. Eine unerwartete, komplizierte Situation wird so nur noch schlimmer. Wer sich jedoch schnell auf die neuen Gegebenheiten einstellt, dem fallen auch schneller Lösungsansätze ein, mit diesen umzugehen.
Ein schönes Gebet von Rinehold Niebuhr, was gut zum Thema passt:
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Gerade im Umgang mit der eigenen Person sollte man öfter Gelassenheit bewahren. Energie, die ansonsten für Selbstkritik verloren geht, kann dann für Produktives genutzt werden.
Meine Geschichten endete mit einer netten Zugfahrt, jetzt darf ich die Tage nochmal nach Stuttgart fahren, um mein Auto zu holen. -Es wird sicher ein schöner Tag.
PS: Ob ihr es teilt, liked oder nicht ist mir heute auch egal ;)
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