Samstag, 9. Juni 2012

Ein Wochenende zwei Ziele

In den vergangenen Woche habe ich zwei Dinge zum ersten Mal gemacht. Zusammen mit meinem Onkel eine Trennwand gemauert und ich bin meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Auf den ersten Blick gibt es nicht viele Gemeinsamkeiten.

Dann  fällt jedoch auf, bei beidem gibt es eine konkrete Aufgabe, eine räumliche Abtrennung zu bauen beziehungsweise 21,25 km zu laufen. Der erfolgreiche Ausgang ist sofort messbar. Steht die Mauer, laufe ich durchs Ziel oder falle schon vorher um? Teile davon sind sogar schon nach kurzer Zeit ersichtlich, z.B. die erste gemauerte Reihe oder die erste Kilometermarke.
Die wichtigste Gleichartigkeit ist: Ich hatte ein festes Ziel vor Augen, welches in einem Zeitrahmen erledigt werden musste. Mit diesem Ziel war es mir möglich, mich über das Finish zu schleppen, obwohl mir die Füße ab Kilometer 15 brannten. Genauso war es mit dem fertigen Bild vor Augen viel leichter, mich den Tag über zu motivieren, die Mauer zu bauen. Anhand dieser Erfahrungen wurde mir mal wieder bewusst, zu welchen in diesem Fall körperlichen Strapazen ich fähig bin, wenn ich nur weiß wofür. 

Bei diesen Zielen ging es, zugegeben, um kurzfristig erreichbare und leicht messbare Ziele. In diesem Sinne recht einfach. Bei langfristigen, schwer messbaren Zielen, wie z.B. dem Karrieremachen, ist es schon etwas schwieriger. Hier ein paar Tipps, wie die Motivation auch hier oben bleibt. Zuallerst der stiefmütterliche Rat, alles in kleine Häppchen aufzuteilen, das macht es einfacher, Fortschritte zu erreichen und zu messen. Ein kleiner Schritt könnte zum Beispiel eine Gehaltsverhandlung mit dem Chef sein. Als nächstes ist es hilfreich, wenn jeder dieser Schritte mit einer messbaren Einheit versehen wird. In unserem Beispiel könnte es sein: Bis in drei Monaten möchte ich 200€ mehr verdienen. 

Es hilft ungemein mit, Deine inneren Motivatoren zu nutzen. Auf der einen Seite die Angst, also eine "von weg" Motivation, ausnahmsweise hierzu der Tip, sich mal in schlimmen Farben auszumalen, was alles passiert, wenn Du Dein Ziel nicht erreichst. Jetzt kommt die positive Sicht der Dinge ins Spiel: Stell Dir vor, Du hättest es schon geschafft,  fühle nach, wie es sich anfühlt. In Kombination müsstest Du jetzt richtig motiviert sein, etwas zu verändern und gleichzeitig voller Vorfreude auf Dein Ziel.

Viel Spaß beim Probieren. Mein nächster Meilenstein bei Walzer's Ideen sind 100 Besucher pro Idee. Erreichen kann ich das nur mit Eurer Hilfe, also teilt bitte kräftig aus.

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