Es ist einfach normal zu sein, sich anzupassen und die Meinung anderer zu übernehmen. Eine ganz andere Sache ist es, wenn Du anders bist. Denn anders ist eine Veränderung, Deine Mitmenschen sind gefordert, sich mit Dir zu beschäftigen und dann für sich zu entscheiden, was sie von Dir halten.
Es ist deshalb immer einfacher angepasst zu sein, sich nach Vorschrift zu verhalten. Die Leute werden es mögen, Du wirst nicht besonders auffallen, aber Du wirst auch nicht besonders "anecken". Du bewegst Dich in der breiten Masse der Anpassung und schwimmst mit dem Strom.
Um in diesem Schwarm jedoch aufzufallen, ist es wichtig, Farbe zu bekennen. Die bewusste Entscheidung für etwas oder gegen etwas zu treffen. Es ist wichtig, Deine Ideen zu publizieren, Deine Meinung auszusprechen und Dich bei diesem Prozess an Deinen Werten zu orientieren.
Dabei geht es nicht darum, endgültige wissenschaftlich untermauerte Aussagen zu treffen, sondern sich auch auf Neues einzulassen, sich zu verändern. Wenn eine Entscheidung falsch war, aus diesem Fehler zu lernen und es beim nächsten Mal anders zu machen. In der Geschichte der Menschheit sind die Helden meistens Personen, die ein anderes Weltbild als ihre Mitmenschen hatten. Galileo Galilei war beispielsweise ein solcher Mensch, der völlig gegen die damalige Meinung behauptete, dass die Erde eine Kugel sei. Wer seine Meinung äußert, wird zwangsläufig aus dem Mittelmass herausstechen, in Galileis Fall ging es dem Vatikan zu weit und er wurde gezwungen seine Aussage zu widerrufen. Inzwischen ist, wie wir alle wissen, klar, dass er recht hatte.
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