Mittwoch, 7. Dezember 2011

Wirf den Anker

Ein Anker wird geworfen, um einen bestimmten Zustand herzustellen, in der Schifffahrt hält man durch den geworfenen Anker an. Doch auch jeder Mensch hat Anker. Anker, um bestimmte Gefühlszustände oder Erinnerungen hervorzurufen. In vielen Fällen sind dies unbewusste Anker, zum Beispiel wenn man sich bei einem Lied an eine Situation erinnert fühlt.

Mit einer Methode des NLP ist es möglich, bewusst Anker aufzubauen. Die "Ankertechnik" erlaubt Dir Gefühle zu „speichern“ und bei Bedarf wieder „abzurufen“ . Im Grunde genommen kann zum Ankern alles dienen. Du kannst in einem bestimmten Raum etwas ankern, viele Menschen haben zum Beispiel einen negativen Anker an ihrem Arbeitsplatz und erzeugen sich mit ihrer Arbeitsumgebung eine schlechte Stimmung.
Jeder Mensch hat Mitmenschen geankert, so lösen Freunde oft ein gutes Gefühl aus, ohne etwas Besonderes zu machen. Als Anker kann auch nur eine Bewegung ausreichen, die dann den Gefühlszustand erzeugt.

Wie Du Dir einen Anker basteln kannst
Überlege Dir zuerst, was für einen Zustand Du ankern möchtest. Versetze Dich dann in eine Situation, in welcher Du dieses Gefühl schon einmal hattest. Durchlebe diese Situation jetzt in Deinem Inneren ganz intensiv aus der Ich-Perspektive und versuche dieses Gefühl herzustellen. Du weißt genau, wie es sich anfühlt? Dann mache jetzt eine bestimmte Bewegung, balle beispielsweise Deine Hand zu einer Faust. Der Anker ist in diesem Fall Deine geballte Faust, nun kannst Du den Zustand, wenn es Dir gefällt, abrufen. Es macht Sinn, diesen Vorgang ein paarmal die nächsten Tage zu wiederholen. Du kannst selbst überprüfen, ob der Anker funktioniert, indem Du die Bewegung durchführst und abwartest, ob das Gefühl ausgelöst wird.

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim "Anker Werfen".


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