Montag, 19. Dezember 2011

Unser faszinierendes Gehirn

Letztes Wochenende durfte ich an einem beeindruckenden Seminar teilnehmen, PhotoReading bei Evelyn Wild. Die Technik ist so unglaublich wie bahnbrechend. Denn aus der Absicht schneller lesen zu wollen, ist der Gedanke gewachsen, die eigenen Fähigkeiten anders auszuschöpfen. Anstatt starr ein Buch von vorne nach hinten zu lesen, mit dem Buch zu spielen. Anstatt nur die visuelle Information aufzunehmen, andere Sinneskanäle miteinzubinden.

Jeder von uns verfügt über ein unerschöpfbar brachliegendes Potential, das nur darauf wartet benutzt zu werden. Unsere Gehirne sind nur gelangweilt von der einseitigen Anwendung. Der Verstand ist überfordert und das Unterbewusstsein kann viel mehr, als wir ihm zutrauen.

Am Anfang jeder Leseeinheit stand beispielsweise eine Entspannungsphase und eine klare Absichts- Formulierung. So haben wir unserem Unterbewusstsein genau gesagt, was die nächsten Minuten ansteht und was wir erwarten. Die Nachbereitung war kein trockenes Heraussuchen von Informationen, sondern ein spielerischer Umgang mit diesen. In den Pausen dazwischen immer wieder BrainGym, eine Methode, die hilft, beide Gehirnhälften besser zu vernetzen.

Das Gehirn liebt Abwechslung, ein Hauptpunkt, den ich deshalb mitgenommen habe, ist, sich nicht länger als eine Viertelstunde mit etwas zu beschäftigen. Die Konzentration lässt eh nach. Deshalb stecke Dir einen festen Zeitrahmen und halte diesen auch ein. Die Effektivität Deiner Arbeit wird sich dadurch enorm steigern, gehe dann noch positiv und mit einer genauen Absicht an Deinen Stoff und Deine Aufgaben erledigen sich wie von selbst.


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