Freitag, 30. Dezember 2011

Ein Kompliment ist das schönste Geschenk

Vor knapp einer Woche war Heiligabend. Der Platz unter dem Baum reichte kaum mehr aus. Die Pakete stapelten sich. Jeder kaufte, um seinen Liebsten eine Freude zu machen. Das Geschenk als Symbol der Liebe und des Respektes dem Anderen gegenüber.

Warum nur an Heiligabend? Wir alle haben jeden Tag Geschenke an unsere Mitmenschen zu verteilen, und zwar unendlich viele, weil Schenken Spaß macht. Dem Beschenkten und dem Schenkenden.
Genauso verhält es sich bei einem Kompliment.
Ein Kompliment kostet einen Gedanken, vielleicht am Anfang etwas Überwindung. Fertig in Worte verpackt, wird es dem Empfänger überreicht.

Der Gehalt des Kompliments sei mal dahingestellt. Wie Studien gezeigt haben, hinterlässt sowohl ein ehrliches wie auch ein erfundenes Lob beim Angesprochenen ein gutes Gefühl. Also nichts wie los. Es gibt nichts zu verlieren. Jedoch sollten auch Komplimente maßvoll vergeben werden. Nicht die Qualität beeinflusst den Empfänger,es ist die Quantität. Je öfter wir Komplimente aus demselben Mund hören, desto weniger sind sie wert.   
Wobei die Anzahl an Anerkennungen eher zu wünschen übrig lässt. Es sollte deswegen nicht Deine Sorge sein, dass zu viel Komplimente ausgesprochen werden, sondern derer zu wenig. Ein Anspruch für das neue Jahr könnte deshalb für Dich sein, Deinen Mitmenschen mit Deinem Lob den Alltag zu versüßen.

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